5 Gründe, warum ich Pranayama und Breathwork liebe

Pranayama mit Mudras am Strand – ein Traum in Kombination mit dem Rauschen des Meeres, den Wellen, dem Salzgeruch (hier auf Teneriffa)

Pranayama ist nicht nur mein Beruf als Pranayama & Breathwork Teacher, sondern meine Leidenschaft – ich lebe und liebe es!
Die Gründe dafür sind zahlreich, die besten habe ich in diesem Artikel für dich zusammengefasst. Eine Ode an die Atmung!

Pranayama macht Spaß und tut gut!

Ein wichtiger Punkt, der in der modernen hektischen Welt oftmals untergeht: Es darf leicht sein und auch Spaß machen! Pranayama bietet vielfältige einfache Atemtechniken zur Entspannung, die die meisten von uns im fordernden und oftmals überladenen Alltag brauchen.

Mir macht es einfach Spass mich mit meinem Atem zu verbinden, bei mir einzuchecken und zu schauen, was ich gerade brauche. Mir gibt es Leichtigkeit, mehr Fokus und Energie und ich fühle mich danach einfach gut und blissed out!

Pranayama geht immer und überall!

Meinen Atem habe ich immer dabei und ich brauche keinerlei Hilfsmittel, um Pranayama zu praktizieren. Ich brauche somit keine großen Ausgaben zu tätigen, auch wenn ich es mir natürlich gerne mit Equipment wie einem Sitzkissen, Meditationskissen, einem Stuhl oder auch im Liegen mit einem speziellen Pranayama Kissen bequem machen kann. Ebenso brauche ich keine spezielle Kleidung, wichtig ist, dass nichts einschnürt und ich gut atmen kann, besonders im Bauchraum.

Pranayama kann ich gut draußen und drinnen praktizieren. In Verbindung mit der Natur an der frischen Luft finde ich es noch viel kraftvoller und schöner. Zu Hause praktiziere ich gerne vor der offenen Balkontür mit Regenprasseln im Hintergrund, das lässt mich noch mehr abschalten und in die innere Welt abtauchen.

Pranayama lässt sich auch sehr gut online 1 : 1 oder in Gruppen praktizieren, so dass man seine Praxis auch überall dort machen kann, wo man funktionierendes Wifi hat. Mir bietet es die Möglichkeit von überall zu unterrichten.

Wenn ich angestellt in einem Büro oder ähnlicher Umgebung arbeite und keine Privatsphäre habe, mich in Pausen aber durch Pranayama erden und wieder fokussieren möchte, kann ich beispielsweise kurz zur Toilette gehen und dort atmen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Einfach mal tief durchatmen, raus aus der Hektik und wieder Kraft tanken. Ich liebe diese Flexibilität!

Pranayama ist die Basis unserer Gesundheit
– ohne Atem kein Leben!

Wir atmen automatisch, deshalb findet unser Atem kaum Beachtung. Oftmals werde ich gefragt: „Warum soll ich meinen Atem kontrollieren? Ich atme doch schon!“

Tatsächlich ist „richtiges“ Atmen der Grundpfeiler für ein gesundes Leben in Balance. Ein Leben ohne Energietiefs, ohne Schlappheit, ohne Verspannungen mit ausgeglichenem Geist und mit mehr Resilienz. Vielen ist nicht bewußt, dass sie sich im Laufe der Zeit falsche Atemmuster angeeignet haben und nicht richtig atmen. Richtig Atmen heißt kurz und knackig erklärt durch die Nase und tief und langsam in den Bauch hinein.

Wir merken häufig gar nicht, dass wir überwiegend flach und eher hektisch im Brustraum atmen und unser Bauch angespannt ist. Hier spielt oftmals auch die Sozialisierung eine Rolle, da ein flacher Bauch als schön angesehen wird und ebenso andauernder Stress, so dass sich die Atmung in den Brustraum verlagert und falsche Atemmuster antrainiert werden. Auch durch eine Schwangerschaft kann sich die Atmung verändern. Dauerhaft kann das zu diversen Symptomen führen von Müdigkeit, Schlappheit, Kopfschmerzen hin zu Verspannungen in der Atemhilfsmuskulatur im Brustbereich, zu einem Gefühl der Enge, Kurzatmigkeit und je nach Ausprägung beispielsweise auch zu Panikattacken. Um so wichtiger ist es, sich zu beobachten und hinzuschauen wie man atmet. Eine ruhige Atmung mit Fokussierung auf den Bauch ist eine erste gute Übung, um sich wieder mit seinem Atem zu verbinden. Für mich war Pranayama nach meinem Burn-out ein absoluter Gamechanger, um wieder in meine Selbstwirksamkeit und Kraft zu kommen. Ich hatte vorher gar nicht gemerkt, wie hektisch ich atme und dass ich bei Überforderung auch oft die Luft einfach anhalte und den Kiefer zusammenpresse.

Pranayama kann ich voll und ganz auf die Bedürfnisse meiner Klient*innen anpassen und gezielt bei diversen Beschwerden und Erkrankungen wie Menstruationsbeschwerden, Migräne, Angststörungen, Schlafstörungen, Asthma, COPD und Reizdarmsyndrom einsetzen. Ebenso kann ich den Atem gezielt in Bereiche lenken und damit Verspannungen lösen oder lindern.

Pranayama ist auch toll, um dich zu unterstützen, wenn du krank warst und deine Kräfte noch schonst und keinen Sport machen kannst. Einfache Atemübungen gehen immer und unterstützen dich optimal in deiner Genesung. Diese Erfahrung habe ich besonders nach zwei Covid-Erkrankungen gemacht und wundere mich, dass Pranayama und Breathwork nicht viel mehr thematisiert worden sind, obwohl sie die optimale Unterstützung bei Long-Covid Symptomen sind.

Pranayama ist abwechslungsreich!

Ich bin eine klassische Scanner-Persönlichkeit und mag es abwechslungsreich und intuitiv. Pranayama ist wandlungsfähig und kann auf vielfältige Weise praktiziert werden. Ich kann alle Atemtechniken untereinander kombinieren und sie so energetischer, ausgleichender, wärmer oder kühler gestalten. Ich liebe die Möglichkeit Pranayama ganz auf meine Bedürfnisse und in Kursen auf die meiner Klient*innen anpassen zu können. Ebenso liebe ich die Kombination von Pranayama mit Yin Yoga und Sound Healing. Für mich eine traumhafte Kombination für den ultimativen Bliss. Sozusagen ein „Quick Way to Meditation“, eine Art Abkürzung, um in einen meditativen entspannten Zustand zu kommen und meine Gedanken, meinen Monkey Mind, das Gedankenkarussel in meinem Kopf zu sortieren und gegebenfalls sogar für den Moment zu beruhigen und einfach nur zu atmen.

Pranayama gibt mir Halt und Erdung!

Ich bin hochsensibel, habe sehr viel Vata-Überschuss in mir und bin im Vergleich zu anderen leicht aus der Balance zu bringen. Wenn ich nicht auf mich aufpasse, dann werde ich hektisch, kopflos, gereizt und dann nach kurzer Zeit oft krank.

Pranayama gibt mir die nötige Erdung und hilft mir einen klaren Kopf zu behalten, aus dem Gedankenkarussel auszusteigen und stärkt generell meine Resilienz. Mein Gehirn nimmt im Vergleich zu Menschen, die nicht hochsensibel sind, viel mehr Reize ungefiltert auf und ist schnell überfordert und erschöpft. Ich habe lange gebraucht damit umzugehen und oft an mir gezweifelt, weil ich beispielsweise nicht wusste, wie ich mich konzentrieren soll, wenn ich in einem lauten Großraumbüro sitze und jedes einzelne Gespräch um mich herum aktiv wahrnehme und es nicht ausblenden kann. Das war eine unglaubliche Reizüberforderung und hat mich ausgelaugt.

Mit Pranayama habe ich mein Tool gefunden, um damit umzugehen. Es ist erstaunlich, wie viel es bringt jeden Tag mit Pranayama zu starten und mir auch zwischendurch bewußt Auszeiten zu nehmen. Das klappt zugegeben nicht immer und ich gerate noch in Stressmuster, aber ich bin mir dessen bewußt und merke sehr schnell, wie schlecht es mir dann geht.

Vielleicht bin ich inzwischen auch einfach ein bisschen süchtig, denn ein Leben ohne Pranayama kann ich mir gar nicht mehr vorstellen! 😉

Für mich ist Pranayama fast wie Magie, so einfach und doch so wirkungsvoll. Ich hoffe, dass sich mehr Menschen ihres Atems bewußt werden und ihre Lebensqualität verbessern können!

Veröffentlicht am

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert